Das Hofgut Krimp – erster Paddocktrail-Aktivstall der Region

Ende 2015 haben wir den ehemaligen Friesenhof übernommen, um damit einen neuen Lebensabschnitt in unserem Leben zu beginnen.

Unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem sich Pferde und Reiter aller Reitweisen so richtig wohlfühlen.

Hierfür bauten wir den gesamten Hof um (reine Boxenhaltung wurde abgeschafft) und erschufen so den ersten Paddocktrail-Aktivstall (mit Reithalle und Vollpension) in der Region Herford, Bünde & Bielefeld.

Willkommen im Pferdeparadies!

Jennifer & Bernd

Das Konzept

Pferde sind Herdentiere. Sie brauchen Kontakt zu ihren Artgenossen und vor allem viel Bewegung. Das – und noch viel mehr – sollen sie bei uns bekommen.

Unsere Pferdehaltungskonzepte

Ost-Trail

Zunächst ist unser erster Offenstall mit Paddocktrail (Ost-Trail) zu nennen, der Frühjahr 2016 eröffnet wurde (Mischherde). Dieser bietet in der historischen Fachwerkscheune auf zwei Ebenen gesamt 100 m² Fläche, weich eingestreut mit Allergiker-geeigneten Strohpellets und Spänen.

Vor dem Offenstall befindet sich der neu befestigte Sandpaddock von etwa 700 m². Von dort haben die Pferde Zugang zu dem etwa 500 m langen Paddocktrail (insg. ca. 3000 qm), der um alle östlichen Weiden des Hofguts herum führt, unterschiedliche Untergründe und Steigungen enthält sowie eine Wasserfurt und ein Waldstück. Der Paddocktrail ist ca. zur Hälfte befestigt mit unterschiedlichen Untergründen (Kies, Schotter, Sand, Rasenteppich und ein kleines Stück Asphalt), der Rest ist naturbelassen.

Heu wird rund um die Uhr in zwei Heuraufen mit Futtersparnetz angeboten. Zwei weitere Heunetzstationen auf dem Trail animieren zur Bewegung.

West-Trail

Ein Offenstall für Wallache (auch Stauballergiker!) wurde im Herbst 2016 eröffnet (West-Trail). Es gibt einen großen an einer Seite offenen Unterstand (eingestreut mit Strohpellets), 1 große Heuraufe (mit ausgesuchter Pferde-Heulage) mit Futtersparnetz sowie weitere Heunetze (mit Heulage und gewässertem Heu). Über 500 m Paddocktrail führen außen um die Weiden herum, mit Steigungen, Bäumen und Wasserfurt.

Minioffenställe

Die Minioffenställe (insg. 6 Plätze) ähneln großen Paddockboxen und können mit verschiebbaren Wänden variabel genutzt werden – einzelne Pferde können separiert oder mehrere zusammengelassen werden. Zzt. sind es 3 Zweierställe, von denen jeder eine Innenfläche von ca. 45 qm (so groß wie 4 Boxen) und einem befestigten Vorpaddock von ca. 25 qm besitzt sowie 2 Ein-/Ausgänge. Zusätzlich werden die Minioffenstall-Pferde täglich 4 bis 6 Stunden auf den Paddocktrail gebracht (mit unterschiedlichen Böden, Steigungen, Brücke, Wasserfurt und Pferdewald). Der Stall kann mit Strohpellets, Spänen oder Stroh eingestreut werden. Heu steht auf Wunsch rund um die Uhr im Heunetz zur Verfügung oder kann rationiert werden.

Für den Menschen

Den Reitern bieten wir eine extra große Reithalle (26 x 46 m), einen neuen Hackschnitzelreitplatz 20 x 40 m, neu gebaute beheizte Toilettenanlagen, beheiztes Reiterstübchen, Sattelkammer bzw. Spinde, Pferdewaschplatz, Pferderotlichtstation und Rund-um-Versorgung der Pferde :-)

Einmal täglich wird von uns alles gemistet, abgeäppelt und Müsli gefüttert. Zusatzleistungen sind nach Absprache möglich.

Wenn gewünscht ist bei uns Aus- und Weiterbildung von Pferd und Mensch mit Schwerpunkten Horsemanship, Bodenarbeit und klassische Gymnastizierung vom Boden und beim Reiten möglich. Natürlich dürfen auch andere Trainer bei uns unterrichten, solange die Pferde gut behandelt werden – denn unfaire oder ungesunde Praktiken dulden wir auf unserem Hof nicht!

Trainerin Jennifer

Wie viele junge Mädchen begann ich meine reiterliche Karriere vor 20 Jahren in normalen englischen Reitställen. Durch Veranstaltungen und Bücher von „Pferdeflüsterern“ wie Monty Roberts, Linda Tellington Jones, Pat Parelli und Natalie Penquitt wurde ich mit dem „Horsemanship-Virus“ infiziert.

Das Ziel des Horsemanship ist die harmonische Partnerschaft zwischen Mensch und Tier durch ein klares, fürs Pferd verständliches Training, basierend auf der Pferdepsychologie und Körpersprache. Eine Philosophie, die mich voll und ganz überzeugt hat. Folglich integrierte ich diese Techniken in meinen Umgang mit den Tieren. Dadurch konnte ich bereits als Jugendliche mit meinen Pflegepferden gute Erfolge erzielen.

 

Im November 2002 kam die Araberstute Musheera als Jährling zu mir. Wir lernten von da an zusammen und besuchten viele Kurse in Parelli-Horsemanship, Zirkuslektionen bei Bea Borelle, Freestyle-Horse-Agility, Stunt-Reiten, Trailreiten und gymnastizierendes Reiten nach Philipe Karl.

Seit Anfang 2015 besuchte ich außerdem mit meiner zweiten Stute Molli diverse Kurse bei Honza Blaha persönlich.

Kontakt

Hofgut Krimp
Schulstraße 44
32130 Enger

0163.4777146